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An der Klememsstraße in Richtung Markplatz gesehen befindet sich auf der linken Seite die Pfarrkirche St. Klemens. Das Kriegerdenkmal1 am Kirchenvorplatz ist eine Schauwand aus Muschelkalk von 1922 (Bildhauer Friedrich Bonnchoh, Morbach) für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, beidseitig erweitert mit Namenstafeln der im Zweiten Weltkrieg Gefallenen der Gemeinde.
An der Bergstraße 3 sieht man das Portal1 eines veränderten und im Wirtschaftsteil umgenutzten Quereinhauses. Sandsteinrahmung vom Ende des 18. Jh. in leicht geschwungener Formenausbildung des Rokoko mit Rocaillelartusche am Sturz. Das Türblatt in Jugendstilformen des 20. Jh. Das Portal ist Relikt der historischen Bebauung am Dorfplatz. An der Bergstraße steht das Forsthaus2 Osburg. Um 1800 als Jägerhaus des Kurfürsten von Trier erbaut, ist es heute Sitz des Forstamtes Osburg, das für die Bewirtschaftung des gesamten Osburger Hochwaldes zuständig ist. An der Unterstraße 20 steht ein Quereinhaus1 mit verputztem Schieferbruchsteinbau von 1881 in kleindimensionierter Ausbildung. Aufteilung und Details (kassettiertes Türblatt, Rauchfang der Küche) haben sich erhalten. Das Anwesen ist gemäß Landesamt für Denkmalpflege das beste örtliche Beispiel für die von Quereinhäusern geprägte typische historische Bebauung.
Oberhalb der Kirche, an der Friedhofstraße liegt die Kindertagesstätte St. Klemens. Am Ende der Kapellenstraße steht die 1969 neu erbaute Kapelle1 mit dem Bild der schmerzhaften Mutter Gottes, die die Kapelle von 1868 ersetzt. In Westen außerhalb der Bebauung, im Wald gelegen, befindet sich die Freizeitanlage Schornstein-Wald. Diese vom Verkehrsverein Osburger Hochwald betreute Anlage ist mit allem ausgestattet, was auch für größere Veranstaltungen benötigt wird: überdachte Tanzfläche, Grillstand genannt "Fuchsbau", Bierstand, Freizeithütte mit Toilettenanlagen. Direkt im Süden der Freizeitanlage liegt der 1983 angelegte Reitplatz und die im gleichen Jahr erbaute Vereinshütte des Reit- und Fahrvereins Osburger Hochwald e.V..Sehenswertes außerhalb der Dorfnähe:
Im Süden, fast an der Gemarkungsgrenze, liegt die schon von Ausonius 371 n. Chr. gepriesene Ruwerquelle. Der Knüppeldamm im Süden führt über ein Quellmoor am Rösterkopf, das 610 bis 640 m ü. d. M. liegt. |
| 1 | Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Trier-Saarburg, Band 12.2, Hrsg. Landesamt für Denkmalpflege, ISBN 3-88462-110-6, 1. Auflage 1994 |
| 2 | Information des Forstamtes Osburg |
| 3 | Grundschule Osburg |
| 4 | Informationstafel an der Riveristalsperre |
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© 1999 - 12.03.08 K. Kreienkamp