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Übersicht   Pfarrkirche    Quellmoor

An der Klememsstraße in Richtung Markplatz gesehen befindet sich auf der linken Seite die Pfarrkirche St. Klemens.

Das Kriegerdenkmal1 am Kirchenvorplatz ist eine Schauwand aus Muschelkalk von 1922 (Bildhauer Friedrich Bonnchoh, Morbach) für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, beidseitig erweitert mit Namenstafeln der im Zweiten Weltkrieg Gefallenen der Gemeinde.

Die Kreisstraße von Neuhaus endet am Marktplatz, der seit Juli 1998 zusätzlich den Namen "Place Velars" trägt (Foto rechts). Er änderte mehrfach sein Aussehen, 1951 wurden die uralten Brunnen entfernt. Zuletzt wurde er 1993 in eine verkehrsberuhigte Zone umgestaltet. Als Zentrum des Dorfes dient er auch als Haltepunkt der Busse von und nach Trier und Hermeskeil.

An der Bergstraße 3 sieht man das Portal1 eines veränderten und im Wirtschaftsteil umgenutzten Quereinhauses. Sandsteinrahmung vom Ende des 18. Jh. in leicht geschwungener Formenausbildung des Rokoko mit Rocaillelartusche am Sturz. Das Türblatt in Jugendstilformen des 20. Jh. Das Portal ist Relikt der historischen Bebauung am Dorfplatz.

An der Bergstraße steht das Forsthaus2 Osburg. Um 1800 als Jägerhaus des Kurfürsten von Trier erbaut, ist es heute Sitz des Forstamtes Osburg, das für die Bewirtschaftung des gesamten Osburger Hochwaldes zuständig ist.

An der Unterstraße 20 steht ein Quereinhaus1 mit verputztem Schieferbruchsteinbau von 1881 in kleindimensionierter Ausbildung. Aufteilung und Details (kassettiertes Türblatt, Rauchfang der Küche) haben sich erhalten. Das Anwesen ist gemäß Landesamt für Denkmalpflege das beste örtliche Beispiel für die von Quereinhäusern geprägte typische historische Bebauung.

20.12.00 In den Gebäudekomplex am Ende der Schulstraße ist die Grundschule Osburg3 (Schulnummer: 27021) angesiedelt. Das ältere Haus an der rechten Seite des vorderen Schulhofes wurde 1928 errichtet und beherbergt den Werkraum, den Wirtschaftsraum, sowie die Küche der Schule, die auch von der Volkshochschule genutzt werden. Das Hauptgebäude besteht aus zwei Teilen. In dem 1965 erbauten rechten Teil werden Zur Zeit die Klasse 5a und 6a der Regionalen Schule Waldrach/Osburg unterrichtet. Der linke Teil stammt aus dem Jahre 1970, hier werden die Grundschüler unterrichtet. Hinter dem großen Schulhof steht ein Gebäude, in dem sich eine Sport- und eine Gymnastikhalle befinden. Diese Hallen stehen auch ortsansässigen Vereinen zur Verfügung. Bedingt durch den allgemeinen Schülerrückgang an den Hauptschulen wurde im August 1998 die Regionale Schule Waldrach/Osburg eingerichtet, an der seither auch Realschullehrer unterrichten.
Seit Sommer 2004 ist es möglich, im Rahmen der Regionalen Schule ortsnah einen Realschulabschluss zu erlangen. Dies ist jedoch nur am Standort Waldrach möglich, da die Schüler in Osburg ab der 7. Klasse in Waldrach unterrichtet werden.
Im Schuljahr 2005/06 werden an der Grundschule Osburg 180 Schülerinnen und Schüler und in den Klassen 5 und 6 27 Kinder unterrichtet. Die Grundschule ist zweizügig und umfasst 8 Klassen.
Der Leiter der Grundschule ist bis zum Schuljahr 2007/08 Rektor Klaus-Dieter Lorang. Das Büro ist wochentags von 09:00 bis 12:00 Uhr besetzt und unter der Nr. 06500-288 (Fax: 06500-988285) zu erreichen, Sekretär ist Herr Manfred Bales.
Hausmeister ist Herr Peter Höllen, Tel.: 06500-8989 (privat)
Schulelternsprecher ist Herr Hans Jürgen Schake (Tel.: 06500-991533)

Oberhalb der Kirche, an der Friedhofstraße liegt die Kindertagesstätte St. Clemens.

Am Ende der Kapellenstraße steht die 1969 neu erbaute Kapelle1 mit dem Bild der schmerzhaften Mutter Gottes, die die Kapelle von 1868 ersetzt.

In Westen außerhalb der Bebauung, im Wald gelegen, befindet sich die Freizeitanlage Schornstein-Wald. Diese vom Verkehrsverein Osburger Hochwald betreute Anlage ist mit allem ausgestattet, was auch für größere Veranstaltungen benötigt wird: überdachte Tanzfläche, Grillstand genannt "Fuchsbau", Bierstand, Freizeithütte mit Toilettenanlagen.

Direkt im Süden der Freizeitanlage liegt der 1983 angelegte Reitplatz und die im gleichen Jahr erbaute Vereinshütte des Reit- und Fahrvereins Osburger Hochwald e.V..


Sehenswertes außerhalb der Dorfnähe:

Riveristalsperre (Foto: Bernd Quint) Die teilweise in der Gemarkung von Osburg liegende Riveristalsperre4 (Foto links:Bernd Quint) wurde 1954 bis 1958 erbaut und dient als Trinkwasserspeicher für die Stadt Trier. Der Damm mit rund 350 000 m3 Hangschotter ist an der Sohle 191,75 m breit und 50 m hoch. Der Gesamtinhalt des Staubeckens beträgt 4,58 Mio m3. Die Sohle liegt bei 277,5 m ü. d. M. Die maximale Wasserhöhe ist bei 319 m ü d. M. Die Talsperre ist von einem 7,5 km langen Rundweg umgeben. Weitere Informationen zur Talsperre unter http://www.riveris.de/talsperre.htm

Im Süden, fast an der Gemarkungsgrenze, liegt die schon von Ausonius 371 n. Chr. gepriesene Ruwerquelle.

Der Knüppeldamm im Süden führt über ein Quellmoor am Rösterkopf, das 610 bis 640 m ü. d. M. liegt.


Quellen:
1 Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Trier-Saarburg, Band 12.2, Hrsg. Landesamt für Denkmalpflege, ISBN 3-88462-110-6, 1. Auflage 1994
2 Information des Forstamtes Osburg
3 Grundschule Osburg
4 Informationstafel an der Riveristalsperre

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© 1999 - 12.03.08 K. Kreienkamp