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Millionenkehrweg
8,2 km - Waldwege
Waldrach - Osburg Fockeltrundweg

SkizzeVom Marktplatz (1) gehen wir die Bergstraße bergauf und folgen der Markierung Os1.Über Ortsstraßen, einen Rad- und Fußweg und über einen geteerten Wirtschaftsweg kommen wir nach 1,2 km an den Waldrand (2).

Wir gehen weiter geradeaus Richtung "Sternfeld" und erreichen nach 700 m an einer Waldkreuzung die Scherdelhöhe, mit 545 m den höchsten Punkt unserer Wanderung. Es geht weiter geradeaus bis wir nach 600 m an das Ende des Weges, und damit auch des Wanderweges Os1, kommen (3). Wir befinden uns hier direkt an der Bundesstraße 52, am Sternfeld, und sehen rechts eine Informationstafel über die Riveristalsperre. Wir gehen auf dem befestigten Wirtschaftsweg nach rechts und folgen zunächst der Beschilderung "Riveristalsperre 6,5 km".

Nach 600 m, in einer Linkskurve, geht es leicht ansteigend geradeaus mit anschließender Linkskurve (4) (Beschilderung u.a.: RR3). Auf diesem gut ausgebauten Waldweg kommen wir an ausgedehnten Blaubeerflächen vorbei und haben nach etwa 1300 m durch eine Stromleitungsschneise einen herrlichen Ausblick auf das Misselbachtal mit den dahinterliegenden Bergen. 400 m weiter steht rechts des Weges eine Schutzhütte. Noch 200 m und wir erreichen eine größere Freifläche im Wald (5).

Hier befinden wir uns an der sogenannten Millionenkehr. Der Name stammt aus den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts, als der Bau dieses Weges in der Zeit der Weltwirtschaftskrise und der damit einhergehenden Geldentwertung "Millionenbeträge" verschlang. Wir gehen den Weg rechts bergauf und folgen jetzt der Markierung Os2.

FotoNach gut 500 m Anstieg haben wir wieder eine Ruhebank erreicht (6). Jetzt geht es geradeaus weiter und bergab. Hinter einer Linkskurve sehen wir rechts einen mächtigen Baum (Foto links)(7). Diese Traubeneiche ist etwa 200 Jahre alt und gehört damit zu den ältesten Bäumen im Osburger Hochwald. Die Krone dieses Baumes ist durch Sturm zerzaust. Selbst dieser Baum ist ein wichtiger Bestandteil des Waldes. Er bietet Lebensraum für Schmetterlinge und deren Raupen, Bockkäfer, Kleinvögel, Fledermäuse bis zu den Wildschweinen, die hier im Herbst und Winter Eicheln finden.

Weiter gehen wir über den Pflanzgartenweg, benannt nach dem Pflanzgarten, der sich hier in der Nähe noch bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts befand. Dort wurden Baumsamen, meist von Nadelbäumen, ausgesät und kleine Setzlinge daraus gezogen, die dann nach 3 bis 4 Jahren auf Kahlschlägen ausgepflanzt wurden. Das letzte Relikt des Pflanzgartens, die Kamphütte, wurde ungefähr im Jahre 1985 wegen Baufälligkeit abgerissen.

Am Ende des Waldes haben wir mit 472 m den tiefsten Punkt unserer Wanderung erreicht. Jetzt geht es immer weiter geradeaus, bis zum Ende der Markierung Os2. Dann folgen wir weiter geradeaus der Markierung Os1 bis zum Marktplatz.

Der Weg wurde zuletzt am 25. Januar 2003 in Augenschein genommen.

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© 25.01.03 K. Kreienkamp (Zusatzinformationen wurden den Tafeln zum Waldtag am 9.6.2002 entnommen) - Kontakt für Inhalt und Design webmaster@osburg-online.de